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	<title>Christian Gesellmanns Blog</title>
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	<description>die abenteuer des robert kummer. das durchfallschneewittchen und neues von angela und obama</description>
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		<title>Wer ist eigentlich Kai Pflaume oder: eine Nacht in Perugia</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 21:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gesellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Abenteuer des Robert Kummer]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gesellmann.files.wordpress.com/2011/12/dsc00279.jpg"><img src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2011/12/dsc00279.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" title="Frohes Erwachen" width="225" height="300" class="alignright size-medium wp-image-200" /></a>Es begann mit einer Albernheit. Einem dieser trunkenen Bekenntnisse, die einem, einmal wieder nüchtern, unangenehm in den Ohren klingeln in ihrer Gesagtheit. Zwar wahr, aber war es nötig das zu erzählen? Jedenfalls: Claudia, die Österreicherin, steht auf David, den Holländer. Und weiß nicht, was er davon hält. Wie sie das denn herausfinden könne?, fragt sie auf dem Weg von ihrer eigenen Geburtstagsparty zum letzten noch geöffneten Club in das schwankende Rund der übrig gebliebenen Begleiterschaft. Die delikate Frage erweckt die Geister der Betäubten und wird bald in aller gebotenen Ernsthaftigkeit mit Vorschlägen und Episoden des eigenen Erfahrungsschatzes zu beantworten versucht.<br />
Als sich jedoch sobald keine adäquate Lösung herauszukristallisieren vermag, gebe ich zu bedenken, der Sache sei nur mit Pragmatismus beizukommen. Sprich: ein Treffen muss arrangiert werden, in ungezwungener Atmosphäre, ein Anlass, der keinen Verdacht erweckt, konstruiert und gleichzeitig die gute Zugänglichkeit zu alkoholischen Getränken gewährleistet werden.<br />
Claudias Anruf am (sehr) späten Donnerstagmorgen lässt vermuten, dass ihr gerade mächtig die Ohren klingeln. Aber zu spät: Ich mache eine Party am Freitag (der Beschluss ist längst nicht mehr aufhebbar), zu der ich David einlade und Claudia wird „zufällig“ auch da sein. Die ersten Gäste sind am Vorabend bereits rekrutiert worden, berichte ich ihr, und die Elite der Geburtstagsgäste von Gestern ist zu einem Klüngel von Komplizen herangewachsen, der wohlwollend die Statistenrolle übernehmen wird. Ana, die Spanierin, mit ihrem Freund Alberto, Anna, die Schwedin und Franziska, Bertolt und Antonia aus Deutschland. Abgemacht!<br />
Ich muss nur noch ein paar Leute einladen, wen ich halt so treffe, damit der Kreis nicht zu intim wird und ein Rückzug in aller Unauffälligkeit möglich sein kann. Abends bin ich bei Mario zu einer Party eingeladen, und er, Felix, Angela, Anne und Maria erklären sich selbstloserweise umgehend bereit, zu kommen. Auf dem Weg zu Mario hatte ich David schon getroffen – wie perfekt, eine zufällige Begegnung mit beiläufiger Einladung – in Begleitung von Silvia, die einzuladen ich sowieso nicht umhin gekommen wäre, da sie mir schon zwei mal ein Bier ausgegeben hatte und immer in unendlicher Geduld meinem italienischen Gestammel die Form eines Gespräches gibt, das sich dann allerdings stets – dies Opfer muss ich wiederum bringen – in Kommunismustheorien verrennt. Damit ist meine Einladungsliste erstmal abgehakt. Natürlich darf auch noch Nike kommen, eine griechische Freundin von Maria, die übers Wochenende zu Besuch kommt.<br />
Freitagvormittag laufe ich den Corso Garibaldi hoch und sehe Halvard, den Norweger, mit seiner Mitbewohnerin. Ich habe ihn erst einmal getroffen, fühle mich also keinesfalls verpflichtet ihn einzuladen, aber da ich mir im Gegenzug die Teilnahme an seinem allsamstäglich veranstalteten sagenumwobenen Barbecue erhoffe, ist auch er dabei, inklusive Mitbewohnerin, versteht sich. Aber nur wenn sie ihre Gitarre zu Hause lässt.<br />
Meine beiden libyschen Mitbewohner Omar und Mammo begegnen dem Vorschlag, wir könnten doch heute eine Party machen mit dem gewohnt nonchalanten Einverständnis. Während es jedoch äußerlich so wirkt, als würden sie sich höchstens darauf gefasst machen, im Falle zu großen Trubels einfach samt PlayStation und Plasmabildschirm ins Hotel zu ziehen, ist seltsamerweise schon kurz nach meiner beiläufigen Bekanntmachung das Bad für die nächsten 4 Stunden ununterbrochen besetzt. Die voraussichtliche Anwesenheit der Bilderbuchschwedin Anna und die Erinnerung der Beiden an den Frauenüberschuss der letzten Party im Hause scheinen mir jedenfalls die wahrscheinlichsten Motive für die fahrlässige Tötung des Fönes zu sein.<br />
Mammo erachtete es als eine Frage des Anstandes auch die beiden Italienerinnen einzuladen, die unter uns wohnen, und Izmail, der 20 Minuten nach Mammos Anruf stark parfümiert vor unserem Haus aus dem Taxi steigt.<br />
Zunächst läuft alles nach Plan. David kommt als Erster, pünktlich um acht, kurz darauf Claudia mit dem spanischen Pärchen, dass ich unter dem Vorwand keine Petersilie mehr zu haben direkt wieder wegschicke…Augenzwinkern…lasst euch Zeit! Alle andern sind ja erst für um neun eingeladen…Da ich dringlich in der Küche benötigt bin, finden sich die beiden prompt allein in meinem Zimmer wieder, beobachtet nur vom Kerzenschein. Nicht ohne Stolz verfolge ich noch kurz den Beginn eines unverfänglichen Gesprächs über ein Bild von Hieronymus Bosch. Jeder, der mein Zimmer betritt, fragt mich zuerst, ob ich denn wisse, aus welchem Jahr dieses faszinierende Gemälde stamme, dessen Repro ich aus der Küche gerettet habe, wo es, teilweise von Fotos des Mercedes SLK AMG von Omar verdeckt, neben der Spüle hing. Natürlich weiß ich es, verweise David aber auf die anwesende Studentin der Kunstgeschichte Claudia und in Gedanken stelle ich mir bereits vor, wie sie in ein paar Jahren die Anekdote ihres Kennenlernens zum Besten geben: „…und dann hat sie mir so wunderbar, so klug als hätte sie sich darauf vorbereitet, von diesem niederländischen Maler erzählt, den ich selbst nicht mal kannte…“<br />
Nach und nach kommen auch alle anderen und der Feiertag in Italien wirkt sich exponentiell auf die Anzahl der Besucher aus. Die Suppe, die ich als Zwischenmahlzeit für den fortgeschrittenen Abend angedacht hatte, erfreut sich bereits größter Beliebtheit, zumindest bei dem Bruchteil der Besucher für den sie reicht. Andere Probleme lösen sich hingegen von ganz allein. Das Fehlen von Stühlen etwa ist inzwischen obsolet, da sowieso kein Platz mehr zum Sitzen ist.  Die 50 Plastikbecher (wir haben nur drei Gläser) erweisen sich hingegen schon bald als zu wenige.<br />
Da ich auf meinen eigenen Partys standesgemäß immer am betrunkensten bin, ist es weniger ein Klingeln in den Ohren als viel mehr ein Presslufthammer zwischen denselben, der mir den Anruf am nächsten Morgenmittag erschwert, mit dem ich mich bei Claudia nach dem Erfolg der Mission erkundigen will. Seltsamerweise ertönt gleichzeitig mit dem Freizeichen aus meinem Hörer ein Klingeln ganz in der Nähe, dem ich, über leere Weinflaschen stolpernd, bis zur verschlossenen Tür zum Nebenzimmer folge, das meine Mitbewohner normalerweise nur als Ankleide-, Arbeits- und Gebetsraum nutzen. Ach so, ein Gästebett steht da auch noch.</p>
<p>Perugia, Sommer 2008</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gesellmann.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gesellmann.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gesellmann.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gesellmann.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gesellmann.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gesellmann.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gesellmann.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gesellmann.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gesellmann.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gesellmann.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gesellmann.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gesellmann.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gesellmann.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gesellmann.wordpress.com/194/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=194&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Von Übergangsjacken, Zirkusbesuchen, emanzipierten Frauen und  was einem sonst noch so  im Alltag passiert</title>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 18:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gesellmann</dc:creator>
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April 2010 erschien Martin „Gotti“ Gottschilds erstes Buch „Der Schatz im Silberblick“, das ihm direkt prominente Vergleiche mit Autoren wie Florian Illies und Max Goldt einbrachte („taz“ und „intro“). Am 5. Mai startet Gottschild eine Lesetour in Chemnitz, wobei man es eigentlich umgekehrt beschreiben müsste, denn es ist weniger die Lesetour zum Buch, als das Buch zur Lesetour. Mit dem Programm „Tiere streicheln Menschen“ hat sich Gottschild gemeinsam mit seinem Partner Sven van Thom bereits einen Namen gemacht: Die „Action- Lesungen“ im Berliner Roten Salon sind berühmt-berüchtigt, eine Mischung aus aberwitzigen Kurzgeschichten, fiktiven Diavorträgen und musikalischen Einlagen von Sven van Thom. Für die „Freie Presse“ sprach Christian Gesellmann mit dem 33-jährigen Autor aus Berlin.</p>
<p><strong>Was erwartet den Besucher bei deiner Actio-Lesung?</strong><br />
Martin Gottschild: Na, im Wesentlichen erzähle ich Geschichten, oft mit tagesaktuellem Bezug, aber auch über die Liebe. Oder Übergangsjacken, Zirkusbesuche oder emanzipierte Frauen, alles was einem so im Alltag begegnet. Und zwischendurch macht Sven van Thom Musik. Und es gibt auch regelmäßig Pausen zum Rauchen und Trinken, das ist ja auch immer wichtig.</p>
<p><strong>Wenn wir gerad bei tagesaktuellen Themen sind: Darf man sich über den Tod von Osama bin Laden freuen?</strong><br />
Martin Gottschild: Kommt auf die Erziehung an! Naja, ich finde es ja generell sehr eigenartig, worauf die Leute so abgehen. Ich hätte die Freude vielleicht noch verstanden, wenn das ein halbes Jahr nach den Anschlägen gewesen wär, dann hätte ich das noch eher nachvollziehen können, aber so finde ich das ziemlich schäbig und traurig ehrlich gesagt. Also nicht das er jetzt gestorben ist, sondern diese Party-Stimmung.</p>
<p><strong>Stimmt es, dass du mal DDR-Meister im Bogenschießen warst?</strong><br />
Martin Gottschild: Ja, da war ich so zwölf, dreizehn. Aber dann hab ich noch die Kurve gekriegt und hab Abi gemacht wie sich das gehört, und wollte dann aber nicht studieren, weil ich Schule schon so unglaublich anstrengend fand und hab dann erst mal eine Lehre als Einzelhandelskaufmann bei einem Musikalienhändler gemacht. Seitdem hab ich eigentlich nie mehr so richtig einen Job gehabt, hab einfach ganz viel Musik gemacht. Inzwischen komme ich auch ganz gut über die Runden mit Musik und Lesungen – ich meine, ich hab auch bescheidene Ansprüche, das möchte dazu sagen, aber momentan kann davon leben. Gut, vor drei Jahren, als ich allerdings noch nichts von der Verschrottungsprämie wusste, hab ich mein Auto verschrotten lassen, und seitdem bin ich finanziell praktisch aufgeblüht. Und so lang es keine Autos mit vernünftiger Stoßstange gibt, werde ich mir auch keins mehr holen.</p>
<p><strong>Warum, bist du so ein schlechter Autofahrer?</strong><br />
Nee, das geht. Also, ich hatte auch schon mal ein paar Unfälle aber alles eher bescheiden – nur das macht‘s ja umso ärgerlicher, dass man wegen einer Sache, die in einer Sekunde passiert, sich zwei, drei Stunden seines Lebens aus dem Knie leiern muss und zur Werkstatt fahren und so, alles nur weil da ein Kratzer an der Stoßstange ist, das finde ich irgendwie anstrengend.</p>
<p><strong>Dein erster Erfolg war dann „Liebficken“ mit der Band Sofaplanet, auch schon zusammen mit Sven van Thom…</strong><br />
Martin Gottschild: Ja, wir kennen uns wohl jetzt schon so 15 Jahre. Sven wurde übrigens früher der Glöckner von Stolzenhagen genannt. Am Anfang waren wir eigentlich eher Konkurrenten, weil wir jeweils mit unseren eigenen Bands auf den Festivals unterwegs waren. Aber mittlerweile kann man wohl sagen, wir sind befreundet.</p>
<p>Tiere streicheln Menschen war schon zu Gast bei MTV HOME, Quatsch Comedy Club, Nightwash, KEN FM, im Roten Salon der Volksbühne Berlin, bei den Surfpoeten, Thüringer Satiretheater, Schaubühne Berlin, Admiralspalast, Poetengeflüster Dresden, LSD, Chaussee der Enthusiasten, FRITZ- Nacht der Talente, und jeden zweiten Freitag zwischen 16 und 18 Uhr auf 100,6 MOTOR FM! (&#8222;Thank Gotti it´s Friday!&#8220;- die Drei-Minuten-Lesung).</p>
<p>http://tierestreichelnmenschen.de</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gesellmann.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gesellmann.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gesellmann.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gesellmann.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gesellmann.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gesellmann.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gesellmann.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gesellmann.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gesellmann.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gesellmann.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gesellmann.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gesellmann.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gesellmann.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gesellmann.wordpress.com/186/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=186&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Dunkel, glitzernd und melodisch</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 08:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gesellmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[terror bird]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview für die Freie Presse mit dem kanadischen Duo Terror Bird, das in der fantastischen Beta-Bar in Chemnitz gastierte Düstere und melancholische Texte, vorgetragen von der verschwörerisch schönen Stimme von Nikki Nevver, treffen auf zuckersüße Melodien: Terror Bird ruft Erinnerungen an Dark/New Wave Pop und den Glam und Glimmer der 80er Jahre wach, von Kate [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=179&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interview für die Freie Presse mit dem kanadischen Duo Terror Bird, das in der fantastischen Beta-Bar in Chemnitz gastierte</p>
<p>Düstere und melancholische Texte, vorgetragen von der verschwörerisch schönen Stimme von Nikki Nevver, treffen auf zuckersüße  Melodien: Terror Bird ruft Erinnerungen an Dark/New Wave Pop und den Glam und Glimmer der 80er Jahre wach, von Kate Bush über Human League bis Philipp Glass, ohne deshalb zu nostalgisch zu wirken &#8211;  ihre Klangkulisse ist definitiv die Großstadt von heute. Kein Wunder, dass sich das Ehepaar aus Vancouver derzeit ziemlich wohl fühlt in Berlin, dort haben sie sich für drei Monate eine Wohnung in Neukölln als Basis für eine ganz große kleine Deutschland-Tour gemietet.<br />
Seit auf einer Synth Wave Compilation des Plattenlabels Rough Trade das wunderschöne, engelsflötend apokalyptische Lied Shadows in the Halls erschien, gelten Terror Bird als „die hipste und traurigste Band Nordamerikas“ (Prinz).<br />
Terror Bird ist das Projekt von Nikki Nevver, Sängerin und Synthiespielerin (sonst bei den Modern Creatures), und Jeremiah Haywood, Schlagzeuger (Twin Crystals). </p>
<p>Im Interview mit Christian Gesellmann verrät Nikki Nevver einiges über ihr Leben auf Tour und ihre schaurigen Inspirationen</p>
<p>Freie Presse: <em>Nikki, du bist erst 25 und hast schon mehr als Hundert Lieder geschrieben. Woher nimmst du die Inspiration? </em><br />
Nikki Never: Oh , viel Langeweile (lacht). Und ich schreibe oft über Dinge, die mir Angst machen oder über die ich mir Sorgen mache. Was scheinbar ziemlich oft vorkommt. Und David Bowie: diese Alienhaftigkeit, die schöne Stimme und gleichzeitig hat er etwas Schauriges – das ist so das Spannungsfeld, das mich inspiriert.</p>
<p><em>Du bist jetzt fast drei Monate lang auf Tournee – reicht es dir nicht langsam?</em><br />
Ja, doch, irgendwie ist es natürlich nicht so gesund, dauerhaft in so vielen Bars rumzuhängen.  Und ein bisschen freue ich mich auch wieder auf Vancouver, wo ich mit meinem Mann wieder in das Haus ziehen werde, in dem wir vorher gewohnt haben. Dort warten auch schon unser Mitbewohner und unsere Katze auf uns. Aber wir sind auch nicht die ganze Zeit am Touren. Wir haben uns eine Wohnung in Neukölln gemietet. Zur Zeit zahlen wir also zweimal Miete, scheiße!</p>
<p><em>Kann man Berlin und Vancouver eigentlich vergleichen?</em><br />
Ja, sie haben viele Gemeinsamkeiten, beide sind multikulturell und international. Aber Berlin gefällt mir irgendwie besser. Es sieht besser aus, durch die vielen alten Gebäude.</p>
<p><em>Was wirst du tun, wenn du zurück in Vancouver bist?</em><br />
Ich werde weiter Psychologie studieren, ich wollte schon immer Psychologin werden. Aber das habe ich nicht immer gewusst, früher habe ich erst Journalismus und dann Film studiert. Es interessiert mich einfach, wie der Mensch funktioniert, das seltsame Gehirn, die Gefühle und sowas. Und natürlich will ich noch ein paar hübsche Platten machen, wenn ich zurück bin.</p>
<p><em>Wie ist es, mit dem Ehemann auf Tour zu gehen? Wie wichtig ist er für deine Musik?</em><br />
Die Gefahr ist natürlich groß, dass man sich etwas auf die Nerven geht, wenn man einfach alles zusammen macht. Aber bis jetzt kriegen wir das ganz gut hin und irgendwie verbindet einen das natürlich auch. Musikalisch hat er etwas zu leiden, denn ich hab ihn dazu gezwungen auf einem kleinen Keyboard zu spielen. Eigentlich ist Jerry ja Schlagzeuger (bei den Twin Crystals), aber dazu ist er auf unserer Tour noch nicht so oft gekommen…</p>
<p>Am Freitag, den 15. April ist das Duo zu Gast in der Chemnitzer Beta-Bar, Brühl 24. Beginn ist pünktlich 22 Uhr, der Eintritt kostet sechs Euro.<br />

<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2011/04/27/dunkel-glitzernd-und-melodisch/terror_bird/' title='Terror_Bird'><img data-attachment-id='180' data-orig-size='452,452' data-liked='0'width="150" height="150" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2011/04/terror_bird.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Terror_Bird" title="Terror_Bird" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2011/04/27/dunkel-glitzernd-und-melodisch/terrorbird009/' title='Terror+Bird+009'><img data-attachment-id='181' data-orig-size='500,472' data-liked='0'width="150" height="141" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2011/04/terrorbird009.jpg?w=150&#038;h=141" class="attachment-thumbnail" alt="Terror+Bird+009" title="Terror+Bird+009" /></a>
</p>
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		<title>Perspektive Nationalstolz</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 21:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gesellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe aus Pristina]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EULEX]]></category>
		<category><![CDATA[Kosovo]]></category>
		<category><![CDATA[Mitrovica]]></category>
		<category><![CDATA[Prishtina]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund drei Milliarden Euro hat die Europäische Union bisher in den Aufbau der Republik Kosovo gesteckt. Das Ergebnis ist ernüchternd. Wenn man in Prishtina aus dem Flugzeug steigt und über die Rollbahn in die Abfertigungshalle läuft, passiert man ein kleines Propellerflugzeug in den frisch designten Landesfarben blau und gelb, auf dem steht: &#8222;Recognize the Independency [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=158&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Rund drei Milliarden Euro hat die Europäische Union bisher in den Aufbau der Republik Kosovo gesteckt. Das Ergebnis ist ernüchternd.</em></p>
<p>Wenn man in Prishtina aus dem Flugzeug steigt und über die Rollbahn in die Abfertigungshalle läuft, passiert man ein kleines Propellerflugzeug in den frisch designten Landesfarben blau und gelb, auf dem steht: &#8222;Recognize the Independency oft he Republic Kosovo!&#8220; Die fehlende Anerkennung des Großteils der Staatenwelt (aktuell haben 73 von 192 UN-Mitgliedern die Unabhängigkeit anerkannt) sitzt den Kosovaren wie ein Stachel im Fleisch. Und so kommt es schon mal vor, dass ein kosovarischer Parlamentarier seinen Urlaub in den Dienst des Staates stellt, um mit einer neuen Anerkennung aus der Karibik heimzukehren. Ein weiterer Dorn ist die europäische Perspektive.
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2011/01/09/perspektive-nationalstolz/img_7711/' title='IMG_7711'><img data-attachment-id='159' data-orig-size='3072,2304' data-liked='0'width="150" height="112" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2011/01/img_7711.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_7711" title="IMG_7711" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2011/01/09/perspektive-nationalstolz/dsc04066/' title='DSC04066'><img data-attachment-id='160' data-orig-size='2048,1536' data-liked='0'width="150" height="112" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2011/01/dsc04066.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="DSC04066" title="DSC04066" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2011/01/09/perspektive-nationalstolz/img_8070/' title='IMG_8070'><img data-attachment-id='161' data-orig-size='3072,2304' data-liked='0'width="150" height="112" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2011/01/img_8070.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_8070" title="IMG_8070" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2011/01/09/perspektive-nationalstolz/img_7710/' title='IMG_7710'><img data-attachment-id='162' data-orig-size='2304,3072' data-liked='0'width="112" height="150" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2011/01/img_7710.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_7710" title="IMG_7710" /></a>
<br />
Der Minister für Europäische Integration der Republik Kosovo, Besim  Beqaj, stellte bei einem Gespräch im Parlament die europäische Perspektive des Kosovo als ein herausragendes Ziel dar – in eindringlichen Worten mahnte er die internationale Gemeinschaft, und damit vor allem die Europäische Union, weiterhin in das kleine Land auf dem Balkan zu investieren, das im Februar 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt hatte. Wichtige Etappenziele seien die Visaliberalisierung und der Abschluss von Freihandelsabkommen. In diesem Zusammenhang wies er auch darauf hin, dass die genannten Privilegien Serbien bereits gewährt wurden, was in der Bevölkerung als Ungerechtigkeit empfunden werde. </p>
<p><strong>„Der Weg für das Kosovo in die EU ist noch sehr weit“</strong><br />
Die Äußerungen des Ministers werden von fast allen Gesprächspartnern immer wieder wiederholt. „Der Weg für das Kosovo in die EU ist noch sehr sehr weit“, lautet hingegen die (inoffizielle) Einschätzung eines Mitarbeiters im Verbindungsbüro der Europäischen Kommission in Prishtina. Und das, obwohl die Vereinbarkeit der Gesetzesbestandes mit dem Acquis Communitaire der EU von Anfang an bedacht wurde. Tatsächlich wird in dem kleinen Staat aber so gut wie nichts produziert, eine Wirtschaft ist praktisch nicht vorhanden. Mit 1840 Euro lag das Bruttoinlandsprodukt, pro Kopf gerechnet, hinter den Werten von Staaten wie Ägypten oder der Republik Kongo. Immer noch leben viele Menschen vor allem von Unterhaltszahlungen emigrierter Angehöriger in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Allein in der BRD leben derzeit zwischen 200 000 und 300 000 Kosovoalbaner dauerhaft.  Die Armut in den ländlichen Regionen ist schockierend. Nach Schätzungen der Weltbank lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.<br />
Der Publizist und Philosoph Shkelzen Maliqi weist auf die absehbaren negativen Folgen einer vorzeitigen Annäherung an die EU hin: die wegbrechenden Zolleinnahmen würden einen wichtigen Teil des Bruttoinlandproduktes herschenken, denen keine nennenswerten Exporte gegenüber stünden. Zudem könnte eine Visaliberalisierung eine massenhafte Ausreise von Jugendlichen zur Folge haben, die bei einer geschätzten Jugendarbeitslosigkeit von 80 Prozent keine Perspektive im eigenen Land sehen.<br />
Die Mitglieder der Jungen Europäischen Föderalisten Kosovo bezeichnen die Hoffnung auf größere Reisefreiheit als ihr wichtigstes Anliegen. Sie stehen beispielhaft für die schmale Schicht hervorragend ausgebildeter junger Menschen, die nach Prishtina zurückgekehrt sind und nun meist für die zahlreich vertretenen internationalen Organisationen arbeiten, als Dolmetscher oder Berater. Ihre Zukunft ist gefährdet – es ist zweifelhaft, ob ihre Jobs, genauso wie das mondäne Nachtleben der Hauptstadt, erhalten bleiben, wenn die „Internationals“ einmal wieder abziehen.  „Wir dürfen praktisch nirgendwohin, außer nach Albanien oder in die Türkei. Mal eben ins Ausland für ein Auslandssemester oder auch nur in den Urlaub? Es ist eine Tortur, ein Visum zu bekommen, sehr teuer und oft von der Willkür der Beamten abhängig“, berichtet Fis Mula, Präsident der JEF Kosovo.</p>
<p><strong>„Auch ausländische Diplomaten machen einen guten Schnitt“</strong><br />
Bei der praktisch ungehemmten Korruption im Land und der politischen Elite könne man auch nicht gerade von einem guten Investitionsklima für ausländische Unternehmen sprechen, schildert der Journalist Avni Zogiani. „Jeder weiß, dass Präsident Thaci Dreck am Stecken hat. Aber auch ausländische Diplomaten machen hier einen guten Schnitt, ohne dass dabei ein Mehrwert für die kosovarische Bevölkerung entsteht“, berichtet Zogiani weiter und nannte unter anderem den amerikanischen Botschafter als einen offensichtlich korrupten Agenten seiner eigenen Wirtschaftsinteressen. Zogiani ist einer der ganz wenigen, die sich trauen, öffentlich die Korruption im Land anzuprangern. Der Preis dafür ist hoch: „Ich werde regelmäßig massiv bedroht. Die Angst gehört inzwischen zu meinem Leben.“<br />
Ein Besuch in Mitrovica in der Problemregion Nordkosovo macht weitere Defizite deutlich. Mit gebührendem Sarkasmus führt ein Vertreter der EU-Mission EULEX, bislang das größte außenpolitische Projekt der EU, durch die ethnisch geteilte Stadt und offenbart dabei nicht ganz freiwillig die unzureichende Ausstattung der Mission, der kosovarischen Polizei und der praktisch nicht vorhandenen Justiz. Weiterhin blüht die Organisierte Kriminalität im quasi rechtsfreien Grenzgebiet zu Serbien. Obwohl flächenmäßig nicht größer als Hessen und trotz der massiven Präsenz von NATO, EU und Vereinten Nationen ist das Kosovo auch 12 Jahre nach Ende des Krieges einer der zentralen Umschlagplätze für den Frauenhandel und Opiate aus Afghanistan. Die immensen finanziellen Zuschüsse der EU, die sich Ende 2010 auf mehr als drei Milliarden Euro summierten, haben bisher vor allem deshalb geringe Effekte erzielt, weil die Maßnahmen zu wenig an die Bedingungen und Gegebenheiten vor Ort angepasst wurden und es an einer klar konzipierten und konsistenten Wirtschaftsstrategie bis heute mangelt.<br />
„Die größte Ressource im Land ist wahrscheinlich der Nationalstolz“, bemerkt Professor Arben Hajrullahu von der Universität Prishtina, die seit ihrer Gründung 1972 Partneruniversität der Uni Jena ist. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gesellmann.wordpress.com/158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gesellmann.wordpress.com/158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gesellmann.wordpress.com/158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gesellmann.wordpress.com/158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gesellmann.wordpress.com/158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gesellmann.wordpress.com/158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gesellmann.wordpress.com/158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gesellmann.wordpress.com/158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gesellmann.wordpress.com/158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gesellmann.wordpress.com/158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gesellmann.wordpress.com/158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gesellmann.wordpress.com/158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gesellmann.wordpress.com/158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gesellmann.wordpress.com/158/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=158&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Münster</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 18:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gesellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Spreche im Schrank zum Engel: Luder, frag den Himmel Dank Und reich der Nacht die Hand! Vergeb des Gelächter Mängel. Würde ist der Träne fahle Farbe, Ihr Schatten leis mein Herz bewohnt. Flieg vorweg, dort ist mein Mond - In tiefen Kratern schluchzt sein Barde, Gärt die herbstfaulschwarze Frucht. Pflück sie gleich! Der Blüte schmerzenssüße [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=156&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spreche im Schrank zum Engel:<br />
Luder, frag den Himmel Dank<br />
Und reich der Nacht die Hand!<br />
Vergeb des Gelächter Mängel.</p>
<p>Würde ist der Träne fahle Farbe,<br />
Ihr Schatten leis mein Herz bewohnt.<br />
Flieg vorweg, dort ist mein Mond -<br />
In tiefen Kratern schluchzt sein Barde,</p>
<p>Gärt die herbstfaulschwarze Frucht.<br />
Pflück sie gleich!<br />
Der Blüte schmerzenssüße Sucht,<br />
Trink sie reich</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gesellmann.wordpress.com/156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gesellmann.wordpress.com/156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gesellmann.wordpress.com/156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gesellmann.wordpress.com/156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gesellmann.wordpress.com/156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gesellmann.wordpress.com/156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gesellmann.wordpress.com/156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gesellmann.wordpress.com/156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gesellmann.wordpress.com/156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gesellmann.wordpress.com/156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gesellmann.wordpress.com/156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gesellmann.wordpress.com/156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gesellmann.wordpress.com/156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gesellmann.wordpress.com/156/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=156&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Konrad-Box</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gesellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Abenteuer des Robert Kummer]]></category>
		<category><![CDATA[Helmbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Joghurt]]></category>
		<category><![CDATA[Schlager]]></category>
		<category><![CDATA[Wacken]]></category>

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		<description><![CDATA[Straßenfest auf der Oberbaumbrücke in Berlin. Man schlendert von Stand zu Stand, das Kinn fachmännisch auf den Handballen gestützt, Bilder werden ausgestellt, die Künstler erklären, man diskutiert über Ästhetik, den Kunstbetrieb, das Künstlerleben, Inspiration, Krise, die Künstler, Künstlerprobleme und Kunst. Da wird es dem kleinen Konrad zu bunt: das Volumen seiner winzigen einjährigen Lungen generiert [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=153&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Straßenfest auf der Oberbaumbrücke in Berlin. Man schlendert von Stand zu Stand, das Kinn fachmännisch auf den Handballen gestützt, Bilder werden ausgestellt, die Künstler erklären, man diskutiert über Ästhetik, den Kunstbetrieb, das Künstlerleben, Inspiration, Krise, die Künstler, Künstlerprobleme und Kunst.<br />
Da wird es dem kleinen Konrad zu bunt: das Volumen seiner winzigen einjährigen Lungen generiert einen schrill scheppernden Schrei, ein reiner Lustschrei, markerschütternd hoch: „Hallo, Action jetzt hier, los!!!“ Eine mittelalte Dame, die genau im Schalltrichter des Kindes stand, entstöpselt sich wieder, schüttelt den Schreck aus ihrem Cocktailkeid und dreht sich zu Konrad um, der bei seiner Mutter auf den Arm lümmelt. Nach einem tiefen Seufzer sagt sie: „Ach Kind – du unblockiertes Wesen!“<br />
Wie wahr, denke ich. Ich meine, ich hätte gleich mehrere Gründe, lauthals zu schreien – aber würde ich es auf dieser Brücke voller Menschen tun? Sicher nicht. Irgendwo anders in der Öffentlichkeit? Nö! Ich vergrabe meinen seelischen Ballast lieber ganz tief. Ich würde es nicht mal zu Hause tun. Dabei ist es so unglaublich befreiend. Natürlich löst das keine Probleme. Andererseits: hat jemand schon mal bedröppelte Fressen beim Wacken gesehen? Egal wie martialisch die Metallköppe auch meist aussehen – ich hab noch nie einen getroffen, der „privat“ nicht lammfromm und ausgeglichen wirkte (Metallica-Sänger James Hetfield zum Beispiel: Inzwischen glücklicher Familienvater, der mit Obstschale auf dem Schoß nach dem Konzert zur Familie jettet). Sie brüllen sich halt samstags mal ordentlich den Staub der Woche von der Seele. Der Gegenbeweis für die Notwendigkeit emotionaler Befreiung durch hemmungsloses Schreien, Brüllen, Quietschen sind die Schnulzensänger. Die abgekanzeltsten Typen im ganzen Musikgeschäft verdienen ihr Brot mit Schlager, Pop und Soul. Selbstbetrug durch Süßholzraspeln, der nicht selten in Alkoholismus oder sogar Selbstmord mündet. Nur ein paar Beispiele: Rex Gildo, Matthias Reim, David Hasselhoff, Marvin Gaye, Dean Reed, Whitney Houston, Hartmut Engler, Roy Black,&#8230;<br />
Wenn man sich das Heulen verkneift, kriegt man auch nur einen Kloß im Hals, dieses ekelhafte Gefühl, das einem die Kehle abschnürt – also rauslassen! Andererseits ist die Vorstellung, dass jeder an Ort und Stelle seinen Frust rausschreit, oder seine Lebenslust oder seine Geilheit oder was auch immer, ziemlich beängstigend. Man stelle sich nur mal die Schlange im Netto vor, an einem Freitagabend. Was für eine Fanfare des Leidens, eine Kakophonie aus dem Gezeter wartender Last-Minute-Shopper vor der Kasse, Pfandjäger an blockierten Rücknahmeautomaten, die Billigbier- und Weinbrandfraktion, denen eh schon der Schädel glüht, die genervten Eltern, ganz zu schweigen von den supergenervten Kassiererinnen, wenn sie mal wieder für ne Storno nach der Chefin klingeln müssen, die gerade heimlich die Bänder der Überwachungskamera im Umkleideraum kontrollieren wollte.<br />
Oder Bahnhöfe. Arbeitsämter, Arztpraxen, Billigfluglinien. Ohne Gehörschutz nicht mehr betretbar.<br />
Fazit: Schreien ist gut für die Psyche, aber schlecht für die öffentliche Ordnung. Damit der postmaterialistische Mensch dennoch seine seelische Balance im Alltag erhalten kann, brauchen wir demzufolge Schreiboxen. Kleine schalldichte Räume, die man bei Bedarf aufsuchen kann. Vielleicht noch mit einer Tret- oder Trommeloption. Ich schlage vor, wir nennen sie Konrad-Box. 							Robert Kummer<br />
<div id="attachment_154" class="wp-caption alignright" style="width: 277px"><a href="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/08/bild-10.png"><img src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/08/bild-10.png?w=267&#038;h=300" alt="" title="Bild 10" width="267" height="300" class="size-medium wp-image-154" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn es sticht im Hals - einfach rausschreien!</p></div></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gesellmann.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gesellmann.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gesellmann.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gesellmann.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gesellmann.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gesellmann.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gesellmann.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gesellmann.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gesellmann.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gesellmann.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gesellmann.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gesellmann.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gesellmann.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gesellmann.wordpress.com/153/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=153&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bismarckiger Futurismus für organische Wohngemeinschaften</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 10:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gesellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Formelwesen]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaleidospop! Das erste Album von GeisBaba erscheint am 12. Juni. Im Internet und der Berliner Nachtwelt hat das Duo schon für einige Furore gesorgt und wird gerne zitiert, wenn nach neuen künstlerischen Entwicklungen in der elektronischen Musik gefahndet wird. Sie sind die Newcomer auf den Bühnen Berlins! Nun schießen die beiden ihre zehn besten Songs [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=144&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/06/geisbaba-4.jpg"><img src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/06/geisbaba-4.jpg?w=200&#038;h=300" alt="" title="GeisBaBa 4" width="200" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-151" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/06/07/bismarckiger-futurismus-fur-organische-wohngemeinschaften/geisbaba-kaleidospop-front/' title='GeisBaBa - Kaleidospop (Front)'><img data-attachment-id='146' data-orig-size='1000,1000' data-liked='0'width="150" height="150" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/06/geisbaba-kaleidospop-front.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="GeisBaBa - Kaleidospop (Front)" title="GeisBaBa - Kaleidospop (Front)" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/06/07/bismarckiger-futurismus-fur-organische-wohngemeinschaften/geisbaba-live-02/' title='GeisBaBa LIVE 02'><img data-attachment-id='147' data-orig-size='620,415' data-liked='0'width="150" height="100" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/06/geisbaba-live-02.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="GeisBaBa LIVE 02" title="GeisBaBa LIVE 02" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/06/07/bismarckiger-futurismus-fur-organische-wohngemeinschaften/geisbaba-3/' title='GeisBaBa 3'><img data-attachment-id='148' data-orig-size='2220,2720' data-liked='0'width="122" height="150" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/06/geisbaba-3.jpg?w=122&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="GeisBaBa 3" title="GeisBaBa 3" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/06/07/bismarckiger-futurismus-fur-organische-wohngemeinschaften/geisbaba-4/' title='GeisBaBa 4'><img data-attachment-id='151' data-orig-size='2720,4080' data-liked='0'width="100" height="150" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/06/geisbaba-4.jpg?w=100&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="GeisBaBa 4" title="GeisBaBa 4" /></a>
Kaleidospop! Das erste Album von GeisBaba erscheint am 12. Juni. Im Internet und der Berliner Nachtwelt hat das Duo schon für einige Furore gesorgt und wird gerne zitiert, wenn nach neuen künstlerischen Entwicklungen in der elektronischen Musik gefahndet wird. Sie sind die Newcomer auf den Bühnen Berlins! Nun schießen die beiden ihre zehn besten Songs endlich auch auf physischem Träger in die Musikwelt.<br />
In ihrem zweiten Hauptberuf sind die Jungs als Regisseur und Schauspieler vor allem visuelle Künstler, was für ihre Musik weit mehr als nur ein Einfluss ist. Das wird auch deutlich, wenn man die genaue Definition von Kaleidospop im  Duden nachschlägt: Demnach handelt es sich um ein  „Musikfernrohr, das beim Drehen bunte Musiksteinchen zu verschiedenen Mustern und Bildern anordnet und in Herznähe explodieren lässt.“<br />
GeisBaBa ist das Ergebnis multimedialer Möglichkeiten. Sie sind nicht Deutschland, sie sind Myspace, Commodore und Amiga – sie sind Jump’n Run. Sie sprechen in 8bit, sie sehen 256 Farben, sie hören in stereo. Geis ist das Genie hinter den Visuals und dem Sound, BaBa ist Stimme und Perfomance. Sie haben eine audiovisuelle Show entwickelt, die noch jedes Publikum zum Springen, Schwitzen, Schmunzeln gebracht hat. Denn wie hat schon Bismarck gesagt: die hohe Kunst des Nonsens vereint Spaß mit einem Touch Futurismus.<br />
Legendär sind die spontanen Auftritte von GeisBaBa auf großen und unkommerziellen Privatparties, an deren Ende die meisten Gäste nur noch mit Unterhemd und Leuchtfarben bekleidet gewesen sind. Neben Festivals und der Clubtour, die GeisBaBa im November starten, wollen die beiden deshalb auch eine WG-Tournee antreten. WG’s, die genug Platz und Freunde haben, können sich per Email bewerben: einfach eine Mail an info@geisbaba.de schreiben und sich die Jungs nach Hause holen.<br />
Wer das neue Album Kaleidospop von GeisBaBa direkt über die Homepage www.geisbaba.de bestellt, bekommt noch einen Bonustrack geschenkt!<br />
Die nächsten Auftritte von GeisBaBa: am 10. Und 11. Juni im Tacheles, Berlin und am 26. Juni auf dem Festival Fusion, jeweils zusammen mit Formelwesen.  </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gesellmann.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gesellmann.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gesellmann.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gesellmann.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gesellmann.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gesellmann.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gesellmann.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gesellmann.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gesellmann.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gesellmann.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gesellmann.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gesellmann.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gesellmann.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gesellmann.wordpress.com/144/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=144&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Briefe aus Pristina</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 18:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gesellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe aus Pristina]]></category>
		<category><![CDATA[Vetevendosje]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 5: Helden braucht das Land Samstagabend in der Innenstadt von Pristina: auf die Wand des Kulturministeriums werden Dias projiziert, auf denen Dutzende demolierte Fahrzeuge der UN zu sehen sind. Wie erlegtes Großwild liegen sie auf der Seite. Dazwischen immer wieder Graffiti wie „EULEX Made in Serbia“ und Plakate, auf denen die Konterfeis der europäischen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=134&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 5: Helden braucht das Land</p>
<p>Samstagabend in der Innenstadt von Pristina: auf die Wand des Kulturministeriums werden Dias projiziert, auf denen Dutzende demolierte Fahrzeuge der UN zu sehen sind. Wie erlegtes Großwild  liegen sie auf der Seite. Dazwischen immer wieder Graffiti wie „EULEX Made in Serbia“ und Plakate, auf denen die Konterfeis der europäischen Spitzenbeamten im Land mit dicken roten Balken und der Aufforderung zu gehen gekreuzt sind.<br />
Die Großwildjäger gehören der Organisation Vetevendosje (deutsch: Selbstbestimmung) an. Sie werfen den europäischen Beamten Verwicklungen in Korruption, Bevormundung der kosovarischen Behörden und sogar Menschenhandel vor. „Unsere Regierung ist nur eine Marionette. Sie unterschreibt alles, was die EULEX ihnen vorlegt. Die EU verhandelt gegen unseren Willen mit Serbien!“, erzählt uns Arbor von Vetevendosje. Schon bald hat sich eine Traube um uns gebildet und leidenschaftlich argumentieren die Jugendlichen für ihre Sache. Schließlich müssen wir versprechen, am kommenden Montag zu ihrer Demonstration zu kommen. „Das letzte Mal hatten wir 50 000 Leute auf der Straße!“, erzählen sie stolz. Damals kam es auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, zwei Demonstranten starben, nachdem sie von Hartgummigeschossen der UN-Polizei getroffen worden sind. Die Bewegung hat nach eigenen Angaben etwa 1000 Mitglieder, wird aber von Zehntausenden Spendern, viele von ihnen Kosovaren, die im Ausland leben, unterstützt. Ihr Anführer ist Albin Kurti, der enge Kontakte zu der Veteranen-Organisation der UCK unterhält, jener „Befreiungsarmee“, deren terroristische Aktivitäten heute einfach wegideologisiert werden. Man braucht Helden. Wenn vereinzelt Sprengkörper auf UN-Gebäude fliegen, dann wird das radikal-nationalistische Gesicht der Bewegung schon deutlicher.<br />
Ein paar Tage nach der Demo ist die Stimmung im Büro der Bewegung etwas gedämpfter. Diesmal waren nur etwa 1000 Menschen gekommen. „Unsere Arbeit wird sabotiert“, ist eine Erklärung. „Verschiedene Nachrichtendienste beobachten uns, unsere Email-Konten und Handys sind oft tagelang gesperrt“, erzählt uns Arbor. Als wir nach unserem Treffen in ein Restaurant gehen, scheint uns tatsächlich jemand zu folgen. Vom Nachbartisch aus verfolgt er aufmerksam, wie wir unserem Freund Arvan vom Treffen berichten, ohne etwas zu bestellen…<br />

<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/03/07/briefe-aus-pristina-4/albin-kurti-und-arbor-art-5/' title='Albin Kurti und Arbor, Art.5'><img data-attachment-id='135' data-orig-size='2448,3264' data-liked='0'width="112" height="150" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/03/albin-kurti-und-arbor-art-5.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Albin Kurti und Arbor, Art.5" title="Albin Kurti und Arbor, Art.5" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/03/07/briefe-aus-pristina-4/bild8-1-09-174/' title='Bild8-1-09 174'><img data-attachment-id='136' data-orig-size='1037,691' data-liked='0'width="150" height="99" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/03/bild8-1-09-174.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="Bild8-1-09 174" title="Bild8-1-09 174" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/03/07/briefe-aus-pristina-4/bild8-1-09-345-2/' title='Bild8-1-09 345'><img data-attachment-id='137' data-orig-size='1037,691' data-liked='0'width="150" height="99" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/03/bild8-1-09-345.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="Bild8-1-09 345" title="Bild8-1-09 345" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/03/07/briefe-aus-pristina-4/bild8-1-09-359/' title='Bild8-1-09 359'><img data-attachment-id='138' data-orig-size='691,1037' data-liked='0'width="99" height="150" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/03/bild8-1-09-359.jpg?w=99&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Bild8-1-09 359" title="Bild8-1-09 359" /></a>
</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gesellmann.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gesellmann.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gesellmann.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gesellmann.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gesellmann.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gesellmann.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gesellmann.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gesellmann.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gesellmann.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gesellmann.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gesellmann.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gesellmann.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gesellmann.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gesellmann.wordpress.com/134/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=134&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Briefe aus Prishtina</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 17:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gesellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe aus Pristina]]></category>
		<category><![CDATA[EULEX]]></category>
		<category><![CDATA[Kosovo]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
		<category><![CDATA[Mitrovica]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 4: Die Brücke von Mitrovica &#8222;Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.&#8220; So rülpste sich vor kurzem der ehemalige Finanzsenator von Berlin, Thilo Sarrazin, seinen privilegierten Frust von der Seele. Das Zitat mag verraten, wie es um die historischen Kenntnisse und das politische Feingefühl Sarrazins [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=127&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 4: Die Brücke von Mitrovica</p>

<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/01/31/briefe-aus-prishtina/p9154426/' title='P9154426'><img data-attachment-id='131' data-orig-size='3264,2448' data-liked='0'width="150" height="112" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/01/p9154426.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="P9154426" title="P9154426" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/01/31/briefe-aus-prishtina/p9154397/' title='P9154397'><img data-attachment-id='130' data-orig-size='3264,2448' data-liked='0'width="150" height="112" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/01/p9154397.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="P9154397" title="P9154397" /></a>
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2010/01/31/briefe-aus-prishtina/p9154395/' title='P9154395'><img data-attachment-id='129' data-orig-size='2448,3264' data-liked='0'width="112" height="150" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2010/01/p9154395.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="P9154395" title="P9154395" /></a>
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<p>&#8222;Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.&#8220; So rülpste sich vor kurzem der ehemalige Finanzsenator von Berlin, Thilo Sarrazin, seinen privilegierten Frust von der Seele. Das Zitat mag verraten, wie es um die historischen Kenntnisse und das politische Feingefühl Sarrazins bestellt ist. Erhellendes über die komplizierte Geschichte des Kosovo erfahren wir dabei leider nicht (über die deutsche im Übrigen auch nicht). Der Satz könnte auch von Milosevic selbst stammen, so wunderbar fügt er sich in dessen nationalistische Argumentation, die auch heute noch die serbischen Lehrbücher zu Leichen der Vernunft macht. „Eine Aufklärung über die jüngste Geschichte des Balkan, mit ihren verheerenden Kriegen, findet nicht statt. Auch in der Schule wird &#8211; im besten Fall &#8211; nicht darüber geredet“, berichtet uns Dr. Christian Christ-Thilo, Projektleiter Westbalkan der Friedrich-Naumann-Stiftung, in Belgrad.<br />
„Weder die Albaner noch die Serben setzen sich objektiv mit dem Konflikt auseinander. Beide sehen sich am liebsten als Opfer des Krieges und das Gefühl, benachteiligt worden zu sein verstärkt sich mit der Zeit. So schwelt der Konflikt weiter“, bestätigt Hanns-Christian Klasing aus dem Norden des Kosovo. Er ist Pressesprecher der EU-Mission EULEX in Mitrovica und hat den tiefen Graben zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen täglich vor Augen. Denn das 100 000 Einwohner zählende Mitrovica ist eine geteilte Stadt. Südlich des Flusses Ibar wohnen die etwa 80 000  Kosovoalbaner, während im Norden die ca. 20 000 Serben und Angehörige anderer Minderheiten leben. Zwei Brücken führen über den Fluss, doch sie werden kaum genutzt. Auf der gegenüberliegenden Seite spricht man eine andere Sprache, hat eine andere Religion, Währung, Flagge, Autokennzeichen, eigene Behörden. Einzig bei der Mafia spielt die ethnische Zugehörigkeit überhaupt keine Rolle. Da arbeiten Serben und Albaner prima zusammen.<br />
Nur ein ehrlicher Umgang mit der Geschichte wird verhindern können, dass beide Volksgruppen sich irgendwann wieder bekämpfen, statt die gemeinsamen Probleme auch gemeinsam zu lösen. Aber für diese Erkenntnis muss man eigentlich nicht erst Senator werden. </p>
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		<title>Briefe aus Pristina</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 16:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gesellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe aus Pristina]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<description><![CDATA[Teil 3: Die kleine große Welt des Fußballs Es ist Sonntagnachmittag und durch die Flaniermeile Pristinas zieht lauthals singend eine Gruppe Fußballfans. Doch das Fußballstadion in der Innenstadt ist menschenleer. Nur drei Jugendliche stehen vor der baufälligen Arena. „Heute ist das Derby, FK Pristina gegen FK Flamurtari“, erzählen Sie uns, „das Top-Spiel der ersten Liga. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gesellmann.wordpress.com&amp;blog=5428091&amp;post=121&amp;subd=gesellmann&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 3: Die kleine große Welt des Fußballs</p>
<p>Es ist Sonntagnachmittag und durch die Flaniermeile Pristinas zieht lauthals singend eine Gruppe Fußballfans. Doch das Fußballstadion in der Innenstadt ist menschenleer. Nur drei Jugendliche stehen vor der baufälligen Arena. „Heute ist das Derby, FK Pristina gegen FK Flamurtari“, erzählen Sie uns, „das Top-Spiel der ersten Liga. Wir spielen auswärts, wollt ihr bei uns mitfahren?“ Wir quetschen uns zu sechst in einen uralten Audi und die drei erzählen uns, dass sie eigentlich Studenten sind. „Aber unsere Uni entspricht nicht dem europäischen Niveau und darf keine offiziellen Abschlüsse mehr vergeben.“ Nun müssen sie warten, um auf die „richtige“ Universität wechseln zu können. Da ist Fußball eine willkommene Abwechslung.<br />
Das Stadion hat nur eine Tribüne, besser gesagt ein Gerüst, auf dem sich die etwa 1000 Zuschauer gegenseitig festhalten, denn es fehlt an Schutzgeländern. Es gibt keinen Ticketschalter, kein Merchandising, keine Logen und keine Promotionteams. Der Eintritt kostet zwei Euro und das Cateringkonzept des ausrichtenden Fußballklubs Flamurtari besteht aus ein paar Achtjährigen, die mit Eimern herumlaufen, in denen Getränkedosen schwimmen. Es gibt kein Bier, dafür knabbern alle geröstete Nüsse, deren Schalen den matschigen Fußboden bedecken.<br />
Bereits Mitte der ersten Halbzeit droht das Spiel ein unrühmliches Ende zu finden, als der Linienrichter, nach minutenlangen Hohngesängen der berüchtigten „Prishtina Plisat“ und nach dem ihm Dutzende bunte Rauchbomben um die Ohren geflogen sind, beleidigt seine Fahne einrollt und das Feld verlässt. Nach langen Diskussionen können ihn Trainer, Spieler und Polizisten überreden weiterzumachen. Die Heimmannschaft gewinnt schließlich mit 3:2 und nach dem Spiel verteilt sich das aus dem Stadion strömende Menschengewusel in den kleinen dreckigen Gassen der Stadt. Unsere drei Freunde steigen wieder in ihr Auto. Wir laufen zurück ins Zentrum und brauchen genauso lang wie für die Hinfahrt. Unterwegs überholen uns zwei Jungen auf einem Ochsengespann. Dicht hinter ihnen im Verkehrschaos lauert ein nagelneuer Ferrari auf seine Chance zu überholen.
<a href='http://gesellmann.wordpress.com/2009/12/30/briefe-aus-pristina/p9134197/' title='P9134197'><img data-attachment-id='122' data-orig-size='3264,2448' data-liked='0'width="150" height="112" src="http://gesellmann.files.wordpress.com/2009/12/p9134197.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="P9134197" title="P9134197" /></a>
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</p>
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